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Eintrag vom 2006-06-03 |
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Mittlerweile sind wir 14 Tage von zu Hause weg. Jeder Tag ist ein Erlebnis für sich, an dem Neues entdeckt, neue Herausforderungen bewältigt werden und die Mannschaft die Chance hat mehr zusammen zu wachsen. Manchmal frage ich mich, welche Gedanken wohl die Erstbesteiger hatten, als sie ihre Spuren in diese so kontrastreiche Landschaft setzten. Das Zusammenleben mit den Trägern, das Kennenlernen ihrer Kultur, das vorsichtige gegenseitige Abtasten ist ein Lebenserfahrung für sich. 3 Tage sind wir jetzt schon gemeinsam unterwegs. 3 weitere sollen es noch werden, bis wir unser Basislager am Fuße des Broad Peak erreichen . Freue mich schon sehr auf die bevorstehenden Erlebnisse. |
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Ein Träger wird mit ca 25 kg Last beladen. Zusätzlich sind noch seine persönlichen Sachen. |
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Schier unendliche Weiten werden hier begangen. Die ersten Tagesetappen zeichnen sich mehr durch ihre Länge, als durch gemachte Höhenmeter aus. Die einzigartige Landschaft beginnt schön langsam durch ihre Faszination Besitz vom Bergsteiger zu ergreifen. |
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Entlohnung der Träger am dritten Tag. Ihre Leistung wollen sie nicht in Geld, sondern durch Naturalien, wie z.B. Mehl und Öl, vergütet bekommen. |
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Bis Askoli, dem letzten Dorf auf ca 3000 Meter, vor dem Baltorogletscher, werden wir mit dem Jeep chauffiert. Die Straßen sind verwegen und die Abbrüche teilweise furchterregend. Aber wir sagen uns: lieber schlecht gefahren, als gut gegangen. |
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Kinder in Skardu. Für sie sind wir eine willkommene Abwechslung. Und weil sie uns gar keine Luft lassen wollen, beschäftigen wir sie mit Liedern. Diese bekommen wir dann bis spät in die Nacht zu hören. |
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Auf unserer ersten Tagesetappe nach Jola führt der Weg über steile Abbrüche hinweg. Wir bewundern die Träger, wie sie mit ihren schweren Lasten die doch nicht ungefährlichen Passagen meistern. |
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